Methoden

Co-Creation hat bei uns Methode.

Unsere Arbeit basiert auf einem integrativen Ansatz zur Gestaltung von co-kreativen Veränderungsprozessen in Teams und Organisationen. Darin verbinden wir verschiedene klassische und moderne Konzepte von Organisation, Führung und der Zusammenarbeit in Gruppen. Auf diese Weise können wir Sie in Ihrem Anliegen flexibel, individuell und maßgeschneidert unterstützen.

All unseren Methoden ist gemein, dass sie Vernetzung fördern, die Co-Intelligenz von Gruppen aktivieren und unterschiedliche Sichtweisen in ein kreatives Zusammenspiel bringen. Sie bilden den Rahmen für intelligente Kommunikationsprozesse in Teams und Organisationen.

Dialog- und Beteiligungs-Formate

„Sit and listen“ ist wenig hilfreich, wenn es darum geht, Verantwortung bei den Mitarbeitern und Führungskräften zu wecken. Erst die aktive Umsetzung durch alle Beteiligten bewirkt nachhaltige Veränderungen. Mit partizipativen Dialogformaten wie World Café oder Learning Journeys schaffen wir von Beginn an die Voraussetzung dafür, dass alle vorhandene Potenziale aktiviert werden – die Grundlage für gute Lösungen und nachhaltiges Engagement.

Im Rahmen eines Beratungsprozesses kombinieren wir unterschiedliche Dialog-Formate miteinander und passt die jeweiligen Methoden an Ihre Rahmenbedingungen an. Der Einsatz von Dialogmethoden kann sich auf ein einzelnes Meeting beschränken oder sich über einen längeren Prozess mit mehreren Veranstaltungen erstrecken.

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Grafik Recording

Bei Graphic Recording handelt es sich um so genannte 'Live-Visualisierungen': Zeitgleich zum gesprochenen Wort werden die Kernaussagen einer Diskussion oder eines Vortrags in ein großformatiges Wort-Bild-Protokoll übersetzt. Die Teilnehmer sehen so ihre Aussagen strukturiert in ein Gesamtbild umgesetzt, das mit der Diskussion mitwächst und ihnen ermöglicht, im Nachhinein anhand der visuellen Anker durch den Gesprächsverlauf zu navigieren.

Graphic Recording eignet sich für eine Vielzahl von Veranstaltungen, z.B. für:

  •    Vorträge, Dialoge und Podiumsdiskussionen
  •    Kleingruppenarbeiten und Worksessions
  •    moderierte Diskussionen in Gruppen von 2 bis 100 Teilnehmern
  •    dialogorientierte Formate wie Open Space, World Cafe, Round Tables, Fishbowls etc.
Dynamic Facilitation

Dynamic Facilitation ist eine moderne Moderationsmethode, die wir gerne in Veränderungsprozessen und Teamentwicklungen einsetzen. Sie eignet sich besonders für Themen, die bisher unlösbar schienen, strukturelle Konflikte beinhalten und für deren Bearbeitung gegensätzliche Perspektiven miteinander verbunden werden müssen. Durch den Einsatz von Dynamic Facilitation kommt es selbst bei sehr heiklen Themen zu kollektiven Aha-Erlebnissen und Durchbrüchen. Oft gibt es am Ende eine Lösung, der alle wie selbstverständlich voll und ganz zustimmen.

Die besondere Vorgehensweise bei Dynamic Facilitation ermöglicht, dass mehrere Aspekte parallel diskutiert werden können. Diskussionsschritte, die bei einer normalen Moderation bewusst voneinander getrennt stattfinden, werden hier in einem dynamischen Fluss gehalten. Es werden gleichzeitig Fragen, Sichtweisen auf das Thema, Bedenken und Lösungen gesammelt. Die Gruppe kann sich so Schritt für Schritt ein Gesamtbild der Situation machen und schafft eine tragfähige Grundlage für neue gangbare Lösungswege.

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Systemische Diagnose

Mit einer systemischen Diagnose schaffen wir im Rahmen von Veränderungsprozessen gleich zu Beginn Transparenz hinsichtlich latent wirksamer Dynamiken, die verhindern, dass das vorhandene Co-Creation-Potenzial aktiviert wird. Durch einen maßgeschneiderten Interviewprozess verdichten wir vorhandene Sichtweisen und Positionen zu einem systemischen Gesamtbild. Gemeinsam mit dem Auftraggeber und den Beteiligten identifizieren wir so die entscheidenden Hebel für das Veränderungsvorhaben und schaffen Klarheit über mögliche Hindernisse im Prozess. Unsere Diagnose ist dabei immer eingebettet in einen Kommunikations- und Reflexionsprozess mit den Teilnehmern der Diagnose.

Durch die frühzeitige Beteiligung der betroffenen Führungskräfte, Mitarbeiter oder anderer Stakeholder erzeugen wir Commitment und Energie für die Umsetzung. Das Ergebnis der Diagnose ist ein anlassbezogene Empfehlung für ein weiteres Vorgehen. Diese beinhaltet eine koordinierte Abfolge von Umsetzungsschritten mit Blick auf die gewünschten Ziele.

Blueboards

Wie werden aus guten Ideen nachhaltig umgesetzte Erfolge? Auch der beste Workshop bleibt folgenlos, wenn im Anschluss daran neue Impulse nicht aufgegriffen werden. Die Methode 'Blueboard' sorgt dafür, dass Mitarbeiter sich auch in der Umsetzung von Ideen  engagieren. Sie ist ideal im Nachgang zu den verschiedenen Dialog-orientierten Methoden (etwa einem World Café). Der Name kommt von den kleinen blauen Karten, auf denen Mitarbeiter (und Führungskräfte) ihr konkretes Commitment zu vorher entwickelten Ideen abgeben.

Das Commitment kann sich dabei auf unterschiedliche Formen der Mitarbeit, aber auch auf finanzielle Ressourcenbereitstellung oder eine andere Form der Unterstützung beziehen. Auf diese Weise wird die gemeinschaftliche Teilhabe an neuen Entwicklungen gefördert und die Wirksamkeit von Kreativ-Workshops nachhaltig erhöht.

Konsent-Moderation

Entscheiden ist, wie ein Team entscheidet. Geschieht dies top-down per Ansage durch die Führungskraft? Dies  ist zwar oft der einfache und zeitlich effizienteste Weg, sorgt aber für die Gefahr, dass gute Ideen nicht wahrgenommen und das Commitment bei den Mitarbeitern in der Umsetzung gering ist. Stark partizipative Entscheidungsprozesse verhindern das, dauern aber häufig zu lange. Die Konsent-Moderation ist eine Weiterentwicklung dieser beiden Formen und sorgt sowohl für Partizipation als auch für einen zügigen und effizienten Entscheidungsprozess in Teams und größeren Gruppen.

Dabei folgt man einem durchstrukturierten Prozess, bei dem der Fokus auf der Diskussion 'gut begründeter Einwände' liegt. Gibt es solche Einwände mit Blick auf eine zu treffende Entscheidung nicht, wird auch nicht lange diskutiert. Gibt es diese Einwände, wird in wenigen vorgegeben Schritten für eine Weiterentwicklung der bisherigen Entscheidungsvorlage gesorgt.

Bilder im Change

In unserer Beratungsarbeit besteht eine unserer zentralen Herausforderungen darin, den Beteiligten einen gemeinsamen übergreifenden Blick auf das zu geben, was gerade in ihrem Team oder ihrer Abteilung vor sich geht. Ihnen also unabhängig von den einzelnen Perspektiven einen Blick auf die vorhandene Gesamtdynamik zu ermöglichen.

Einer der Wege, die wir hier immer wieder mit Erfolg einsetzen, ist die Rückmeldung dieser Dynamiken und kritischen Themen in Form von Bildern. Dabei arbeiten wir mit individuellen maßgeschneiderten Bildern, die wir nach einer Systemdiagnose den Beteiligten im Rahmen der Rückmeldung zeigen. In diesen Bildern sprechen wir die entscheidenden Knackpunkte und Widersprüche/Konfliktfelder an, aus denen dann wiederum konkrete Handlungsfelder abgeleitet werden.

Beispiele dazu finden Sie in unserem Blogeintrag.

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